Die Geschichte dieses Spiels ist eigentlich schnell erzählt: Eine große und – zumindest nach eigener Einschätzung – prächtig austrainierte Reisegruppe machte sich auf den Weg ins Elztal, spielte ziemlich guten Fußball und fuhr mit einem verdienten 7:3 wieder nach Hause.
Von Beginn an übernahm St. Georgen das Kommando. Der Ball lief erstaunlich sicher durch die eigenen Reihen, immer wieder gab es sehenswerte Ballstaffetten und insgesamt eine Ruhe am Ball, die man bei einer AH-Mannschaft in diesem Umfang nicht zwingend erwarten muss. Lediglich die schnellen und wendigen Angreifer der Gastgeber sorgten zu Beginn dafür, dass die St. Georgener Defensive gelegentlich daran erinnert wurde, dass Fußball nicht ausschließlich aus Ballbesitz besteht.
Doch auch das bekam man zunehmend in den Griff – und anschließend entwickelte sich ein richtig gutes AH-Spiel auf überraschend hohem Niveau. St. Georgen erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten und traf dabei teilweise spektakulär. Besonders Niklas sorgte mit einem Seitfallzieher dafür, dass kurzzeitig geprüft werden musste, ob man sich tatsächlich noch bei einem AH-Spiel im Elztal befand. Hinzu kamen mehrere Fernschüsse, die mit beeindruckender Geschwindigkeit unter der Latte einschlugen.
Am Ende verteilten sich die sieben Treffer auf Niklas (2), Clemens (2), Tutti, Tobi B. und Steffen. Vor allem die beiden Meiers zeigten sich dabei ausgesprochen treffsicher. Erste kritische Stimmen aus dem Umfeld fragen sich allerdings bereits, ob damit möglicherweise schon im September das komplette Pulver für die Saison verschossen wurde. Die kommenden Wochen werden Aufschluss geben.
Dass kurz vor Schluss trotzdem noch einige ärgerliche Gegentore fielen, trübte die Stimmung nur unwesentlich. Schließlich wurden die entsprechenden Fehler anschließend in einer intensiven und ausgesprochen kameradschaftlichen Nachbesprechung im Elzacher Vereinsheim lückenlos aufgearbeitet. Sämtliche Unklarheiten konnten dabei beseitigt werden.
Entsprechend darf davon ausgegangen werden, dass der FC Freiburg-St. Georgen in dieser Saison eigentlich keine Gegentore mehr kassieren wird.
Fazit: Sieben Tore, Seitfallzieher, Fernschüsse unter die Latte und eine taktische Nachbesprechung bis auch die letzten defensiven Fragen geklärt waren. Ein rundum gelungener AH-Ausflug ins Elztal.
